Einleitung

In der Gemeinderatssitzung vom 25. März 2010 fragten wir in der Bürgerfragestunde nach der Einrichtung eines Jugendgemeinderats. Doch wir wurden hart vom Oberbürgermeister abgewiesen. Die Begründung: "Wir halten das aktuelle Modell des Jugendforums für ausreichend." Wir halten dagegen. Wir möchten, dass in Albstadt den Jugendlichen die Tür für die politische Beteiligung offen steht. Jeder ab 14 Jahre sollte in seiner Kommune seine Plattform zur Mitwirkung haben. Für die Jugendlichen zwischen 14-18 Jahren bietet eben der Jugendgemeinderat diese Möglichkeit.
Zurzeit sind die Jusos in Albstadt eine der wenigen Förderer dieser Idee und wir möchten auch weiterhin uns für diese Idee einsetzen.
In den kommenden Gemeinderatssitzungen werden wir "auf die Pauke hauen" und weiterhin den Jugendgemeinderat fordern. Durch Kontakte im momentan bestehenden Jugendforum, sind wir sehr gespannt auf die nächsten Sitzungen, wenn das Thema Jugendgemeinderat angesprochen wird.
Wenn auch du interesse an der Mitwirkung zum Jugendgemeinderat hast, dann Kontaktiere doch einfach uns mit dem Kontaktformular (siehe rechts im Menü). Dies ist dann nicht Parteiabhängig, sondern es sollen sich alle Jugendliche mit uns zusammen für diesen Durchbruch zusammensetzen.
Mit Besten Grüßen,
Hendrik Dahlhoff im August 2010
-Vorsitzender AG-Albstadt
Hintergrund

Unsere Forderungen:
- Bei genügend Finanziellen Mitteln: Eigene Sitzungen mit einem kleinen Etat (bis zu 5000€); Verfügung frei, unabhängig von der Stadt
- Falls nicht genügend Finanzielle Mittel zur Verfügung stehen: Platz ist bei den "normalen" Gemeinderatssitzungen sowieso. Warum also nicht einige Jugendliche in den hinteren Reihen sitzen lassen?
- Dazu auch ein Rede-, Antrags- und Vetorecht (bei Mehrheit)
- 14-18 Jährige können sich bei einer geheimen Wahl aufstellen lassen, unabhängig ob mit oder ohne Deutschem Pass
Es sollte den Jugendlichen offen stehen, welche Themen sie ansprechen wollen. Der Jugendgemeinderat sollte unserer Meinung nach aber Parteigebunden laufen, um den Jugendorganisationen eine Unterstützung zu bieten und die innere Parteiarbeit aller zu Unterstützen.
Außerdem braucht der Jugendgemeinderat einen Vorsitzenden. Dies übernimmt ein Bürgermeister oder ein gewählter Vertreter aus dem Jugendgemeinderat (diese übernimmt den Vorsitz).
Das "Jugendforum"
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Den Jugendgemeinderat mit der Begründung - "Wir haben doch schon ein Jugendforum" - nicht einzurichten, halten wir für scheinheilig.
Wer sich mit dem Jugendforum befasst wird merken, dass hier die direkte Beteiligung der Jugendlichen nicht erfolgt. Zum einen ist das "Jugendforum" nicht Öffentlich. Also kann keiner von außerhalb kommen und sich an den Diskussionen beteiligen. Die Vertreter sind Schülersprecher der einzelnen Albstädter Schulen. Zum einen kann man sicherlich unterstellen, dass nicht jeder das "direkte Interesse" an dem Dialog mit der Stadt hat. Auch ist uns nicht klar, wie Abgänger der Real- und Hauptschulen dann an dem Jugendforum beteiligt sind. Somit sind diese Abgänger die in der Regel mit maximal 16 Jahren die Schule verlassen, nicht mehr in der kommunalen Politik vertreten.
Hier ist dringender Handlungsbedarf, denn man könnte auch dieses Jugendforum zu mehr Beteiligung auch kurzfristig umbauen.
Initiative "Jugend für Albstadt"

Am 12. Juni 2010 gründeten einige unparteipolitische Jugendliche zusammen mit den Jusos Albstadt eine parteienunabhängige Aktionsgruppe "Jugend für Albstadt" mit dem Ziel, Jugendpolitische Kommunalpolitik zu bewerben und zu stärken. Das langfristige Ziel der Gruppe ist den Jugendgemeinderat in Albstadt durchzusetzen.
Mehr Infos zu der Aktionsgruppe findest du immer hier.





