Jusos Albstadt - Junge Sozialdemokraten für Albstadt.

Jetzt muss die Zollernbahn dran kommen

Pressemitteilungen

Die Jusos Albstadt diskutieren gemeinsam mit dem Albstädter SPD-Landtagsabgeordneten, und Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Hans-Martin Haller, und dem Zweitkandidaten der SPD für die Landtagswahl, dem Albstädter Juso-Vorsitzenden Hendrik Dahlhoff, vergangenen Donnerstag im Ebinger Kunst-Werk-Haus über die Zukunft des Schienenverkehrs in der Region

Der Albstädter Juso-Vorsitzende und Zweitkandidat Hendrik Dahlhoff, stellte in einer kurzen Abfolge die bisherige Entwicklung des Schienenverkehrs in der Region dar. Nach den Modernisierungsmaßnahmen in den 1990er Jahren auf der Zollern-Alb-Bahn entwickelten sich die Fahrgastzahlen deutlich positiv. Seit einigen Jahren sei die Strecke jedoch an die Kapazitätsgrenzen gestoßen: Die eingleisige Hauptstrecke mit wenigen Ausweichmöglichkeiten für entgegenkommende Züge und die Anfälligkeit der IRE-Neigetechnik sorge regelmäßig für Ärger, Verspätungen und teilweise sogar Ausfälle. Die Schüler, Studenten und die vielen Pendler bräuchten eine zuverlässige und gut getaktete Strecke mit schnellen Anschlüssen nach Tübingen, Reutlingen und weiter nach Stuttgart. "Heute befindet sich die Strecke nahezu am Kapazitätslimit, durch den meist eingleisigen Schienenstrang ist es unmöglich die Verkehre noch weiter auszubauen", verdeutlicht Dahlhoff. Außerdem sei die Stecke dadurch anfällig für Verspätungen, weiterhin plagten Probleme mit dem Neigetechnik-Regionalexpress und Engpässe zu Pendlerzeiten die Fahrgäste.

Den nächsten Schritt sehen Haller und Dahlhoff im Ausbau und einer Elektrifizierung der Strecke von Albstadt bis Tübingen, um den Anschluss nach Stuttgart künftig zu behalten und die Strecke fit für die Zukunft zu machen.

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordnete aus Albstadt, Hans-Martin Haller, stellte den Jusos und anwesenden Gästen die Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft dar: So sei neben der unwahrscheinlichen Realisierung über den Bundesverkehrswegeplan die Regionalstadtbahn Neckar-Alb als Projekt entstanden. Eng getaktete Züge auf elektrifizierten und ausgebauten Strecken in der Region sollen den Schienenverkehr in der Region Neckar-Alb attraktiv machen. Auf Druck der SPD im Kreistag sei mit der Zollernbahn als erstem Planungsabschnitt begonnen worden, vor dem favorisierten „Modul 1“.  Der Bund hat eine Verlängerung des 2019 auslaufenden GVFG-Förderprogramms (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) zugesagt, doch beschlossen ist dies noch nicht. Insoweit gelte rechtlich noch die Bedingung, das Modul 1 bis 2019 fertiggestellt sein müsse. Dies, so Haller, sei aber unrealistisch.

Deshalb gelte es für den Zollernalbkreis endlich mit Tübingen und Reutlingen verbindliche Perspektiven zu vereinbaren. Klar sei: „Die Zollern-Alb-Bahn hat den höchsten Nutzen-Kosten-Index von allen Teilstrecken und ist der wahre Träger der Regionalstadtbahn, wenn es um die essentielle positive volkswirtschaftliche Berechnung geht“, so Haller. Auch Hendrik Dahlhoff ist überzeugt, dass für die Zollernbahn gekämpft werden muss: „Unsere Priorität liegt auf den Ausbau und Elektrifizierung der Zollernbahn, das müssen wir als Kreis auch unseren Partnern in Tübingen und Reutlingen klar machen: Wir müssen unbedingt, spätestens in einem ‚Modul 2’, dabei sein.“

Albstädter Jusos mit Hans-Martin Haller MdL, Landtagskandidatin Angela Godawa und dem Albstädter Vorsitzenden und Zweitkandidat, Hendrik Dahlhoff

 
 

Jusos Albstadt auf Facebook

 

Wir für Albstadt - Facebook